Die Heidelberger Hundertjährigen-Studie: Über gelungenes Altern und gutes Leben

Seit letztem Monat steht die Zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie zum Download bereit. Die Untersuchung ist repräsentativ und enthält viel Neues über die gesundheitliche Situation, das Wohlbefinden und die Lebensstrategie von Menschen, die Geburtstage im dreistelligen Bereich feiern.

Wie viele andere sozialwissenschaftliche und psychologische Studien aus der Alternsforschung berührt die Hundertjährigen-Studie auch philosophische Fragestellungen ­ – vor allem die nach dem guten Leben. Menschen, die einen umfangreichen Schatz an Lebenserfahrung haben, sind  idealtypische Experten hierfür. Was ist wichtig? Was zählt am Ende? Was überdauert die Zeit? Weiterlesen

Per Gericht gegen Hospize in der Nachbarschaft – das Sterben verdrängen

Klagen gegen den Bau von Spielplätzen, Kindergärten und Altenheimen – das ist man schon gewohnt. Aber nun sollen in Hamburg, Hagen und Arnsberg auch Hospize und Sterbehäuser auf rechtlichem Wege verhindert werden. Das ist neu. Als Zeit online berichtet hat, reihten sich bei facebook Kommentare wie „Elendige Brut“, „Es sind soziopathische bzw. psychopathische Verhaltensweisen“ und „Elende Brut ist noch … viel zu milde ausgedrückt“. Alle waren empört. Ich auch. Zunächst.

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Namenstrend zur Tradition – ein neues Bild vom Altern?

Heute leben viele Menschen lang. Aber unter den Linas, Gustavs, Oskars und Friedas und wie sie so alle in den Kindergärten heißen, haben sehr sehr viele die Chance lange zu leben. Einer Studie der Universität Rostock und der Universität von Süddänemark in Odense nach, wird jedes zweite Kind, das nach 2000 geboren ist, älter als 100 Jahre werden.

Und irgendwie finde ich es interessant, dass die künftige Generation 100plus die Namen der heutigen Generation 100plus trägt. Namen hochbetagter Menschen, Namen, die sich so gar nicht kindlich anhören, weil man geneigt ist, im Geiste ein Tante oder Onkel davorzustellen.

Liegt da ein Weitblick der Eltern mit im Spiel, die das Unternehmen Altern schon berücksichtigen? Ist der Namenstrend zur Tradition ein Zeichen für ein neues Bild vom Altern – eines, das angepasst ist an die Perspektive, dass man viel mehr Zeit als älterer denn als junger Mensch verbringt?

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In eigener Sache: „Lebe Balance – Erkennen, was wirklich wichtig ist“

Unternehmen_Altern_Lebe_BalanceNun steht es in den Läden: „Lebe Balance“ – mein erstes freiberuflich betreutes Buch. Toi, toi, toi, auf dass dich viele Menschen lesen und die gleichnamigen Kurse der AOK besuchen.

„Erkennen, was wirklich wichtig ist“, um ein Leben zu führen, das einen stärkt und einem gefällt –„Lebe Balance“ ist ein Buch, das Menschen helfen kann, trotz temporeicher hektischer Umwelt mit sich verbunden und energiereich zu sein. Oder, um es anders zu formulieren: Es ist ein Buch, um  die psychische Gesundheit zu schützen und die Resilienz zu stärken.

Insofern … aus tiefstem Herzen: Toi, toi, toi, liebes Buch. Auf dass dich viele Menschen lesen und viele die „Lebe Balance“-Kurse besuchen …